Blackberry Playbook by ica - 19th August 2011 10:38 [Hardware] 2 3 4 » |
Das Blackberry Playbook von RIM ist das erste Tablet des sonst für Business-Smartphones bekannten Herstellers aus Kanada. Gleichzeitig leitet es die Ära des auf den Microkernel QNX basierenden Betriebssystems ein. Ausgestattet mit einer Dual-Core CPU mit 1 GHz und einem brillanten 7"-Display hat es definitiv die richtigen Zutaten um erfolgreich zu sein. Ob es ernsthafte Konkurrenz zum iPad und den Android-Tablets darstellt, könnt ihr auf den folgenden Seiten erfahren.
Hersteller-Webseite | Geizhals-Preisvergleich | Kaufen auf Amazon | Stöbern auf ebayHardware An der Hardware gibt es eigentlich wenig auszusetzen. Es wirkt sehr wertig verarbeitet, die Materialien fühlen sich gut an und das 7''-Display mit einer Auflösung von 1024x600 weiß zu überzeugen. Auch die inneren Werte brauchen sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken: Die Dual-Core-CPU mit 1 GHz von Texas Instruments sorgt für genug Power und ermöglicht im Zusammenspiel mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher ein flüssiges Bedienkonzept. An Anschlüssen stehen ein Micro-USB-Port, ein Mini-HDMI, sowie ein 3.5-mm-Kopfhörer-Ausgang zur Verfügung. Der USB-Port dient sowohl zum Übertragen von Daten, als auch zum Laden des Akkus. Dafür wird zusätzlich ein Netzteil mitgeliefert, das mehr Strom liefert als herkömmliche USB-Anschlüsse. Zusätzlich gibt es noch einen Dock-Connector, der aber erst durch Accessories Verwendung findet. Eine Kamera findet sich sowohl auf der Vorderseite (3 Megapixel) als auch auf der Rückseite (5 Megapixel).
Das Blackberry Playbook besticht mit guter Verarbeitung und brillantem Display.
Der einzige Kritikpunkt an der Hardware ist der sehr schwer erreichbare und auch erfühlbare Power-Button an der Oberseite. Direkt daneben sind nämlich Knöpfe zur Lautstärkeregelung und ein Play/Pause-Button, die man meist anstelle des Power-Buttons betätigt. Aufgeweckt werden kann das Playbook allerdings auch durch einen Swipe von oben nach unten oder umgekehrt - das funktioniert sehr gut und ist wahrscheinlich sogar schneller als das Drücken eines gut platzierten Einschaltknopfes. Lediglich beim Ausschalten kommt somit Frust auf. Doch seit dem letzten Update gibt es hier ebenso Erleichterung: Man kann nun das Playbook auch via Software in den Standby-Modus versetzen.
Um das Display herum sind an jeder Seite touch-sensitive Bereiche angeordnet, die essentiell für die Bedienung des Playbooks sind. Das Bedienkonzept basiert auf Gesten, wie man sie von WebOS kennt. Ein Swipe von unten führt zum Hauptmenü und ersetzt somit den gewohnten Home-Button von den mobilen Apple-Produkten. Ein Swipe von oben bringt in den meisten Apps ein Menü bzw. einen Bereich zum Vorschein, der mehr Steuerungsmöglichkeiten bietet, als in der App sichtbar untergebracht werden können. Im Hauptmenü erreicht man mit diesem Swipe die Geräteeinstellungen. Bleiben noch die Bereiche rechts und links, mit denen man schnell zwischen den angrenzenden Apps wechseln kann. Am Playbook muss man sich laufende Programme als eine Art horizontale Liste vorstellen - neu gestartete Programme werden am Ende angehängt. Somit kann man mit diesen Gesten schnell durch diese Liste navigieren und hat ein sehr gutes Multitasking-Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Diese Liste ist auch im Hauptmenü sichtbar und durch einen Swipe nach oben auf einer laufenden App wird diese gestoppt. Dreht man das Playbook in den Portrait-Modus, funktioniert die Bedienung nach wie vor gleich, da die touch-sensitiven Bereiche an allen vier Seiten angebracht wurden.
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